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Brandschutz Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

So machen Sie Ihr Zuhause sicherer: Meldetechnik zum erkennen von Gefahren.

(djd). In den eigenen vier Wänden fühlen wir uns sicher und geborgen. Doch wie gut ist unser Zuhause wirklich geschützt? Gefahrenmelder schlagen rechtzeitig Alarm, wenn im Haus etwas nicht stimmt.

 

"Damit die Melder ihre Aufgabe zuverlässig und sicher erfüllen, sollte die Installation durch einen Fachbetrieb erfolgen", sagt Ullrich Fichtner von der Initiative Elektro+.

 

Die neue Fachinformation "Gefahrenmelder für Wohngebäude" beschreibt die wichtigsten Gefahrenmelder und steht zum kostenlosen Download bereit.

 

Rauchwarnmelder sind aus gutem Grund gesetzlich vorgeschrieben

 

Die Installation von Rauchwarnmeldern ist in fast allen Bundesländern vorgeschrieben. Sie minimieren das Risiko, von einem Feuer überrascht zu werden oder im Schlaf durch Rauchgase zu ersticken. Beim Kauf sollte man auf das herstellerneutrale "Q-Label" achten. Wo sie Fehlalarme auslösen könnten, etwa in der Küche, im Bad oder in staubigen Dachböden, lassen sich Hitze- oder Thermomelder einsetzen. Sie reagieren nicht auf Rauch, sondern auf außergewöhnliche Temperaturerhöhungen.

 

Wie Rauchwarnmelder funktionieren und was zu beachten ist erfahren Sie hier.

 

Sicher kochen und heizen

 

Eine weitere Variante für die Küche ist der Herdwächter. Er überwacht die Kochstelle, von der laut dem Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung jährlich rund 125.000 Haushaltsunfälle ausgehen. Stellt er anhand verschiedener Faktoren wie Dauer des Kochvorgangs, Bewegung, Stromverbrauch und Temperatur Ungleichgewichte fest, warnt er und schaltet den Herd kurz darauf ab.

Einbruch und Wasserschäden verhindern

 

Wasserrohrbrüche oder ein geplatzter Schlauch an der Waschmaschine führen zu erheblichen Folgeschäden, wenn sie nicht rechtzeitig entdeckt werden. Wassermelder schlagen frühzeitig Alarm, sodass die Hausbewohner schnell reagieren können. Fenster, Balkon- und Terrassentüren lassen sich mit verschiedenen Meldertechniken gegen Einbruch schützen. Zusätzlich empfiehlt es sich, Bewegungsmelder zu installieren, die das Haus bei Bewegungen in helles Licht tauchen und so Einbrecher abschrecken. Angenehmer Nebeneffekt: Auch die Bewohner müssen nicht mehr im Dunkeln tappen, wenn die Beleuchtung automatisch angeht.

 

Noch sicherer mit Vernetzung

 

Unterschiedliche Melder im Haus lassen sich über Kabel oder Funk vernetzen und in Alarmanlagen- oder Smart-Home-Systeme einbinden. So wird ein Warnsignal an alle Melder oder ein zentrales Empfangsgerät weitergeleitet. Smarte Meldetechnik lässt sich auch per App zum Beispiel am Smartphone oder Tablet überwachen, wenn man nicht zu Hause ist.

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